Introduction
Die von Bettersize bereitgestellten Messgeräte ermöglichen die Partikelgrößenanalyse für keramische Produkte während der Herstellung.
Bei der Herstellung von Keramik kann eine geeignete Partikelgröße der Ausgangsstoffe für Formkörper, Glasur und Pigmente sowie andere Materialeigenschaften die Produktqualität deutlich verbessern. Veränderungen im Endprodukt, insbesondere während des Sinterprozesses, hängen maßgeblich von den Eigenschaften des Ausgangspulvers ab und stehen in engem Zusammenhang mit der Partikelgröße. Eine optimale Größenverteilung der Teilchen des Formkörpers erhöht die Strukturdichte und steigert dadurch die Festigkeit z.B. des Porzellans. Eine geringe Partikelgröße verbessert zudem die Oberflächenglätte der resultierenden Glasur. Bei der Verwendung sehr feiner Ausgangspulver (bis in den Nanometerbereich) lassen sich keramische Werkstoffe mit sehr hohen Festigkeiten und damit großem Anwendungsspektrum herstellen.
Im Fall der Sanitärkeramikproduktion darf der finale Schlicker nicht zu fein gemahlen werden, da ein erhöhter Feinanteil die Poren der Trocknungsform blockiert. Dies verhindert die Entwässerung und verschlechtert die Formkörpereigenschaften für den nachfolgenden Brennprozess.
Während der Herstellung keramischer Werkstoffe lassen sich Partikelgrößenverteilung, -form, Pulvercharakteristika der Ausgangspulver sowie weitere Eigenschaften von Formkörpern, Glasuren und Pigmenten exakt messen.









