Bergbau und Mineralien
Messgeräte von Bettersize werden in Forschung, Produktion und Anwendung im Bergbau sowie in der mineralischen Aufbereitung häufig eingesetzt und unterstützen Hersteller dabei, die Effizienz zu steigern, die Produktqualität zu verbessern und die Gesamtwirtschaftlichkeit zu erhöhen.
Bettersize-Partikelgrößenmessgeräte bieten zusammen mit Messsystemen zur Pulvercharakterisierung eine umfassende Analyse der physikalischen, insbesondere morphologische Eigenschaften für die weitergehende mineralische Aufbereitung. Diese Geräte liefern wichtige Daten wie Partikelgrößenverteilung, Partikelform, Fließfähigkeit, Schüttdichte und Stampfdichte und helfen damit bei Kostenreduzierung, Prozessoptimierung und präziser Einhaltung von Produktspezifikationen hinsichtlich der Qualitätsklassen.
Eine Vielzahl industrieller Mineralien und Metallerze wird aus natürlichen Lagerstätten gewonnen und für industrielle Anwendungen aufbereitet. Für alle geförderten Materialien spielt die Messung der Partikelgrößenverteilung eine entscheidende, zugleich technisch anspruchsvolle Rolle entlang der gesamten Gewinnungs- und Aufbereitungskette. Nach dem Sprengen oder Abbau werden die Erze zu Mühlen transportiert, wo sie in weiteren Zerkleinerungs- und Mahlprozessen aufbereitet werden. Dabei muss die Partikelgröße sorgfältig kontrolliert werden, um das Material für nachgeschaltete Trennverfahren und die spätere Endverwendung optimal vorzubereiten.
Zerkleinerung: Aufbereitung von Mineralen für die Trennung
In den meisten Erzen sind wertvolle Mineralien mit wertlosem Gestein (Gangart) vermischt und müssen vor der Trennung zunächst freigelegt werden. Die Zerkleinerung (Comminution) ist in der Regel der erste Verarbeitungsschritt, gefolgt von einer Klassierung zur Trennung der Partikel nach Größe. Überkorn wird zur weiteren Vermahlung zurückgeführt, während Material mit geeigneter Korngröße in die nächste Stufe der Mineralaufbereitung bzw. -anreicherung gelangt. Eine effektive Comminution stellt sicher, dass die Partikel ausreichend klein sind, sodass sie überwiegend aus einer einzelnen Mineralphase bestehen – eine wesentliche Voraussetzung für einen hohen Trenngrad.
Schwerkrafttrennung:
Die Schwerkrafttrennung basiert auf Unterschieden in Partikelmasse und -dichte zur Separation von Mineralien. Zu den gängigen Verfahren zählen Rütteltische, Rinnen (Rutschen), Spiralseparatoren, Setzmaschinen, Hydrosizer, Zyklone sowie Trenngeräte für Feinpartikel.
Da das Partikelvolumen das Gewicht direkt beeinflusst, setzen sich Partikel mit größerem Volumen im Wasser in der Regel schneller ab und sinken zum Boden des Trennbetts. Feinere Partikel hingegen werden vom Wasserstrom mitgeführt, was eine effektivere Trennung ermöglicht.
Schaumflotation:
Die Schaumflotation trennt Mineralien auf Grundlage ihrer Oberflächeneigenschaften. In eine Suspension eingebrachte Luftblasen lagern sich selektiv an hydrophobe Partikel an und transportieren diese zur Oberfläche, wo sie abgeschöpft werden können, während hydrophile Gangart in der Suspension verbleibt. Die Partikelgröße hat dabei einen großen Einfluss auf die Flotationseffizienz. Sehr feine Partikel können unabhängig von ihren Oberflächeneigenschaften durch die Strömung der Luftblasen mitgerissen werden, was die Selektivität verringert. Zu grobe Partikel hingegen lösen sich häufig von den Blasen oder sinken ab, wodurch die Ausbringung reduziert wird. Daher ist es entscheidend, einen optimalen und gut kontrollierten Partikelgrößenbereich einzuhalten, um eine effektive Flotation zu gewährleisten.
Elektrostatische und magnetische Trennung:
Elektrostatische und magnetische Trennverfahren nutzen Unterschiede im Verhalten von Partikeln in elektrischen bzw. magnetischen Feldern. Diese Kräfte wirken abhängig von Partikelmasse und Oberflächeneigenschaften unterschiedlich, sodass die Partikelgröße einen wesentlichen Einfluss auf das Trennverhalten hat. Kleinere Partikel erfahren in der Regel eine stärkere Ablenkung und können aufgrund ihres größeren Oberflächen-zu-Volumen-Verhältnisses höhere induzierte Ladungen tragen. Ohne eine geeignete Kontrolle der Partikelgröße können diese Effekte dazu führen, dass eine Trennung nach Korngröße statt nach Materialzusammensetzung erfolgt. Eine enge Partikelgrößenverteilung trägt daher häufig zu einer höheren Trennpräzision und besseren Prozesskonstanz bei.
Endproduktkontrolle und Versand:
Vor dem Versand werden mineralische Produkte häufig nach Korngröße klassiert und entweder direkt verkauft oder zur weiter verarbeitet. Endanwender verlangen in der Regel eine klar definierte Pulvergröße und in einigen Fällen auch spezifische Partikelformeigenschaften, um eine optimale Leistungsfähigkeit in ihren Anwendungen sicherzustellen. Eine präzise Kontrolle von Teilchengröße und -form in dieser Endphase ist daher entscheidend für die Produktqualität, die Kundenzufriedenheit und den Marktwert.
Zuverlässige Messungen entlang des gesamten Prozesses:
Partikelgrößenmessgeräte von Bettersize ermöglichen eine präzise Bestimmung der Teilchengröße und unterstützen Anwender dabei, in allen Phasen der mineralischen Aufbereitung eine optimale Kornkontrolle zu erreichen – von der Zerkleinerung und Trennung bis hin zur Endproduktklassierung und zum Versand. Durch die Bereitstellung genauer, reproduzierbarer und anwendungsrelevanter Messdaten helfen Bettersize-Messgeräte Bergbau- und Aufbereitungsunternehmen, ihre Prozesse zu optimieren, Betriebskosten zu senken und Produktspezifikationen dauerhaft zuverlässig einzuhalten.
Citations
- Bettersizer 2600
Functional redundancy as an indicator for evaluating functional diversity of macrobenthos under the mussel raft farm near Gouqi Island
DOI: 10.1016/j.aquaculture.2023.740024 Read ArticleZhejiang Ocean University | 2024Biological traits analysis (BTA) helps to evaluate the effects of different environmental variables on the traits-based functional composition of macrobenthos. However, research on functional traits of macrobenthos under mussel farming is limited. We investigated the spatial and temporal response of the benthic system in terms of taxonomic and functional diversity to environmental variables of farming and natural stressors resulting from suspended mussel farming near Gouqi Island of eastern China Sea. The functional traits of macrobenthic assemblages under mussel farming were characterized by “medium adult body size”, “vermiform body form”, “high flexibility”, “infauna”, “semi-motile”, “gonochoristic”, “surface deposit-feeders”, “carnivores”, “semi-motile burrowers”, and “tube-dwellers”. Functional redundancy was stable in response to mussel farming stresses among seasons, whereas species diversity showed efficient to evaluate natural variables. Functional diversity was significantly affected by farming stressors rather than natural variables, Further analysis using multivariate methods together with continuous monitoring were highlighted to evaluate the impacts of mussel farming. Our results reinforce the importance of macrobenthic species and functional traits analysis to evaluate human stresses driven impacts in offshore ecosystems. By analysing the environmental variables with different sources, independently, we concluded the main effects of human pressures on macrobenthic community. Such distinction could be particularly effective to isolate variable environmental descriptors and evaluate their effects on functional diversity, making the current approach promising for the evaluation of ecological effects of anthropogenic stressors in aquaculture areas. - Bettersizer 2600
Degradation characteristics and utilization strategies of a covalent bonded resin-based solid amine during capturing CO2 from flue gas
DOI: 10.1016/j.seppur.2023.125621 Read ArticleChina University of Petroleum | 2024In this study, various types of degradation as well as attrition which are possibly encountered in a circulating fluidized bed temperature swing adsorption (CFB-TSA) process, were conducted experimentally to evaluate the stability of a resin-based solid amine sorbent. Other characterizations methods, such as elemental analysis (EA), Fourier transform infrared spectroscopy (FTIR) etc. were applied to further reveal the degradation mechanisms. The results showed that thermal degradation occurs from 140–160 °C due to the decomposition of amine group. The CO2-induced degradation occurs from a higher temperature of 160–180 °C accompanied by the production of urea. Hydrothermal stability is good below 130 °C, but the ionic impurities in steam crystalized on particle surface can accelerate the degradation. Oxidative degradation is the most harmful, which starts at a lower temperature of 70–80 °C with the formation of aldehyde. The existence of H2O in atmosphere can alleviate the oxidative and CO2-induced degradations. The employed sorbent has a very low attrition index of 0.05, which is 1–2 orders lower than typical commercial fluidized bed catalysts. Based on the results of stability evaluation, some design suggestions for proper utilization of this sorbent or other similar resin-based sorbents have been provided in an industrial CFB-TSA process.
- Bettersizer 2600
De-branching of starch molecules enhanced the complexation with chitosan and its potential utilization for delivering hydrophobic compounds
DOI: 10.1016/j.foodhyd.2023.109498 Read ArticleShihezi University | 2024The current study aimed to prepare the complexes between debranched-waxy corn starch and chitosan polymers (DBS-CS), and then investigated their corresponding structural characteristics, rheological property and potent application in Pickering emulsion. The results indicated that the existence of chitosan significantly inhibited starch short-range molecular rearrangement for all DBS-CS samples, which was manipulated by both debranching treatment and chitosan content. Interestingly, this is the first study to reveal that the outstanding peak at 1.8 ppm in 1H NMR spectrum for sample DBS-CS was gradually shifted towards a lower-field region following an increased chitosan content. Moreover, the debranching treatment shifted the crystallinity pattern from A-type to B-type and the relative crystallinity of DBS-CS decreased gradually with the increased content of CS. All samples had a pseudoplastic fluid and shear-thinning behavior with an enhanced shear resistance following the complexation. The DBS-CS was applied in a Pickering emulsion for showing a greater emulsifying stability and a lower gel strength than native NS-CS prepared emulsion. Importantly, the encapsulation ability of curcumin in the DBS-CS emulsion was significantly improved, followed by an increase of 15.45% for its corresponding bioavailability compared to the control. Therefore, this study might highlight a potential carrier for delivering the bioactive substances in a green pattern. - Bettersizer 2600
Heat-induced aggregation behavior of wheat gluten after adding citrus pectin with different esterification degree
DOI: 10.1016/j.foodhyd.2023.109420 Read ArticleGansu Agricultural University | 2024Wheat gluten aggregation during heat treatment is beneficial to the final quality of gluten-based products. Exogenous pectin can affect gluten aggregation. However, the effect of pectin with different degrees of esterification on the heat-induced aggregation behavior of gluten and its possible mechanism are still unclear. Thus, the heat-induced aggregation behavior of gluten after adding pectin with different esterification degree was studied in this study. When the temperature was raised from 25 °C to 95 °C, pectin affected gluten aggregation and was related to the degree of esterification. Specifically, the results of rheological properties and particle size indicated that low-ester pectin improved the viscoelasticity of gluten and promoted gluten aggregation. Thermal properties revealed that enthalpy of gluten added with low-ester pectin (37%) increased from 92.96 J/g to 95.40 J/g during heating process. Structurally, the fluorescence intensity and surface hydrophobicity of gluten added with low-ester pectin (37%) were lower than those added with high-ester pectin (73%). In addition, low-ester pectin (37%) significantly increased the disulfide bond content (from 15.31 μmol/g to 18.06 μmol/g) and maintained β-sheet content of gluten compared with gluten alone at 95 °C, indicating that low-ester pectin was more likely to induce gluten aggregation. However, scanning electron microscope showed that the gluten added with low-ester pectin (46%) exhibited a denser network structure at 95 °C than that added with low-ester pectin (37%). These results will provide a theoretical base for the regulation of gluten aggregation and the quality of gluten-based products by pectin with different esterification degree.
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