Introduction
Die von Bettersize angebotenen Geräte werden in Forschung, Produktion und Anwendung verschiedenster Bergbau- und Mineralprodukte umfassend eingesetzt und tragen zu wirtschaftlichen Vorteilen bei.
Die Partikelgrößen- und -Formanalysatoren sowie die Pulvercharakterisierungssysteme von Bettersize ermöglichen umfassende Analysen der physikalischen Eigenschaften, insbesondere Korngrößenverteilung für die Weiterverarbeitung von Rohstoffen aus Bergbau und Mineralindustrie. Sie liefern Daten zur Partikelgrößenverteilung, Partikelform, Fließfähigkeit, Stampfdichte und Schüttdichte und unterstützen Sie dabei, die Kosten der Mineralaufbereitung zu senken sowie die gewünschten Partikelklassen Ihrer Produkte gezielt zu kontrollieren.
Schleifmittel, Flussspat, Gallium, Glimmer, Soda, Antimon, Granat, Molybdän, Arsen, Nickel, Strontium, Asbest, Germanium, Niob, Schwefel, Baryt, Gold, Talk, Bauxit, Graphit, Tantal, Beryllium, Gips, Perlit, Tellur, Wismut, Hafnium, Phosphatgestein, Thallium, Bor, Platin, Thorium, Brom, Indium, Kali, Zinn, Cadmium, Jod, Bimsstein, Titan, Zement, Eisen und Stahl, Quarzkristall, Wolfram, Cäsium, Eisenerz, Seltene Erden, Vanadium, Chrom, Eisenoxidpigmente, Rhenium, Vermiculit, Tone, Kyanit, Rubidium, Wollastonit, Kobalt, Blei, Yttrium, Kupfer, Kalk, Sand, Zeolithe, Diamant, Lithium, Scandium, Zink, Diatomit, Magnesium, Selen, Zirkonium, Feldspat, Mangan und Silizium sind alles Materialien, die im Bergbau gewonnen und anschließend aus dem Erz extrahiert werden. Bei der Gewinnung dieser Rohstoffe ist die Messung der Partikelgrößenverteilung ein anspruchsvoller und technisch komplexer Prozess. Das Erz wird zunächst gesprengt oder geschnitten und anschließend verladen und zur Aufbereitungsanlage transportiert, wo es durch sekundäres Zerkleinern und Mahlen für die weitere Verwendung aufbereitet wird.
Zerkleinerung
In vielen Fällen sind die wertvollen Mineralien mit Gangue vermischt, sodass das Erz zunächst aufbereitet werden muss. Der erste von vielen Trennschritten ist die Zerkleinerung (Reduzierung der Korngröße), gefolgt von der Klassifizierung (Trennung nach Partikelgröße), entweder zur weiteren Mahlung oder für den nächsten Schritt, die Erzkonzentration. Dabei muss das Erz auf die passende Korngröße gebracht werden, um eine effektive Trennung der wertvollen Mineralien zu gewährleisten.
Schwerkrafttrennung
Die Schwerkrafttrennung nutzt Unterschiede in der Masse bzw. Dichte von Materialien zur Trennung von Mineralien. Zu den Verfahren gehören Setzmaschinen (Jigs), Rinnen (Sluices), Spiralen, Schütteltische, Feinstpartikelabscheider sowie Hydrosizer und Zyklone. Die Schwerkrafttrennung basiert ausschließlich auf dem Gewicht und wird direkt von der Partikelgröße beeinflusst, da das Volumen – und damit das Gewicht – miteinander verknüpft sind.
Beim Setzen (Jigging) wird ein pulsierender Wasserstrom oder ein ähnliches Verfahren eingesetzt, um das aufbereitete Material anzuheben. Schwerere und größere Partikel sinken zwischen den Pulsen schneller ab und sammeln sich daher im unteren Bereich der Setzmaschine. Eine gleichmäßige Partikelgröße ist daher wichtig, um eine Trennung nach Dichte und nicht nach Größe zu gewährleisten. Zudem hängen der Betrieb (z. B. die Dauer der Wasserimpulse) und die Auslegung der Setzmaschine von der Partikelgröße ab.
Rinnen und Spiralen nutzen den Unterschied zwischen viskosem Widerstand und Auftrieb zur Partikeltrennung. Dieser Unterschied steht in direktem Zusammenhang mit der Partikelgröße. Schütteltische arbeiten mit einer vibrierenden Oberfläche und trennen die Partikel nach Größe und spezifischem Gewicht. Daher führen Einsatzmaterialien mit enger Partikelgrößenverteilung zu einer besseren Trennleistung.
Schaumflotation
Bei diesem Verfahren erfolgt die Trennung des Materials über die Oberflächenchemie. Blasen, die durch eine Suspension strömen, neigen dazu, an Partikeln mit hydrophober Oberfläche haften zu bleiben und diese Partikel an die Oberfläche des Schaums zu transportieren, wo sie zurückgewonnen werden können. Häufig werden die Partikeloberflächen gezielt modifiziert, sodass Mineraloberflächen hydrophob und Gangue-Oberflächen hydrophil sind. Die Partikelgröße spielt eine entscheidende Rolle für die Effizienz dieses Prozesses. Zu feine Partikel können unabhängig von ihrer Oberflächenchemie im Blasenstrom mitgerissen werden, wodurch die Trennleistung sinkt. Zu große Partikel hingegen neigen dazu, unabhängig von der Blasenhaftung zu sinken.
Elektrostatische und magnetische Trennung
Das Verhalten von Partikeln unter Einfluss elektrostatischer oder magnetischer Felder kann genutzt werden, um die Teilchen nach Typus zu trennen. Diese Felder erzeugen elektrische Ladungen oder Magnetismus, wodurch Kräfte auf die Partikel wirken, die deren Bewegung in Abhängigkeit von der Teilchenmasse steuern. Kleine Partikel werden dabei in der Regel stärker bewegt als große. Zudem ist die Partikelladung ein Oberflächenphänomen: Feine Teilchen haben aufgrund ihrer größeren spezifischen Oberfläche oft eine höhere Ladung. Diese Größeneffekte können dazu führen, dass die Trennung eher nach Größe als nach Zusammensetzung erfolgt. Daher führt eine enge Partikelgrößenverteilung häufig, aber nicht immer, zu einer besseren Trennung.
Produktversand
Das Endprodukt wird häufig bewertet und entweder unverändert verkauft oder einer weiteren Verarbeitung zugeführt. Die Anwender benötigen dabei oft eine bestimmte Partikelgrößenklasse, um sicherzustellen, dass ihr Prozess optimal funktioniert. Daher kontrollieren viele Bergwerke in diesem entscheidenden Schritt des Produktverkaufs die Partikelgröße, und in einigen Fällen spielt auch die Partikelform eine wichtige Rolle.
Die nachfolgend aufgeführten Partikelgrößenmessgeräte sind vollständig in der Lage, Teilchengröße und -form zu bestimmen und unterstützen den Anwender dabei, während des gesamten Herstellungsprozesses die optimale Partikelgröße sicherzustellen.








