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Batterie und Energie

Schon immer war die effiziente Umwandlung und Speicherung von Energie eine große Herausforderung. Von der etablierten Lithium-Ionen-Batterietechnologie bis hin zu Neuentwicklungen wie Natrium-Ionen- und Graphen-basierten Batterien erweisen sich diese Energiespeicherlösungen für ein stetig wachsendes Anwendungsspektrum als zunehmend zuverlässig. Elektrofahrzeuge sowie das Spitzen- und Lastmanagement in Stromnetzen – all diese Anwendungen erfordern kontinuierliche Fortschritte in der Batterieforschung, -entwicklung und -produktion.

 

Bettersize setzt sich dafür ein, seine Kunden bei der Entwicklung effizienter, leistungsstarker und recyclingfähiger Batterietechnologien zu unterstützen. Dieses Engagement umfasst auch die Unterstützung von Anwendern bei einem reibungslosen Übergang zu erneuerbaren Energiespeicherlösungen auf Batteriebasis. Wir bieten ein umfassendes Portfolio an Analyselösungen, das den gesamten Entwicklungsprozess von Batterien abdeckt – von der weit verbreiteten Lithium-Ionen-Technologie bis hin zu neuen Entwicklungen wie Natrium-Ionen-, Lithium-Schwefel-, Zink-Luft- sowie Graphen-basierten Batterien. Diese Lösungen können entlang des gesamten Prozesses eingesetzt werden – von der frühen Forschungs- und Entwicklungsphase bis hin zur Anwendung in der industriellen Produktion.

 

Durch den Einsatz der Bettersize-Analysegeräte können Sie die Untersuchungen granularer Materialien - einem entscheidenden Element für die Leistungsfähigkeit von Batterien - erheblich beschleunigen und vereinfachen. Diese Systeme ermöglichen es Ihnen, ein tieferes Verständnis der wesentlichen Einflussgrößen auf die Batterieleistung, wie beispielsweise Elektrodenmaterialien und Slurries. Auf dieser Grundlage können Sie verschiedene Aspekte der Batterieentwicklung gezielt optimieren, die Auswirkungen von Anpassungen schnell erkennen und so letztlich eine optimale Batterieleistung erzielen.

 

Lösungen zur Partikelgrößenanalyse

Die Partikelgröße von Elektrodenmaterialien hat einen erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Batterien und wirkt sich auf zentrale Kenngrößen wie Ausgangsleistung, Innenwiderstand, Lebensdauer und Energiedichte aus. Batterieelektroden, insbesondere solche auf Lithiumbasis, werden hergestellt, indem ein leifähiger Stromkollektor mit einem Slurry beschichtet wird, in dem diese Partikel dispergiert sind. Da die Teilchengröße die spezifische Oberfläche beeinflusst und diese wiederum die Elektrodenreationsleistung bestimmt, wirkt sich dieser Parameter direkt auf die Ausgangsleistung aus. Darüber hinaus beeinflusst die Partikelgröße die Effizienz der Ionenbewegung im Bereich der Elektrode und damit den Innenwiderstand. Zudem tragen Veränderungen der Teilchengröße während der Lade- und Entladezyklen zu Kapazitätsverlusten und Alterungsprozessen der Batterie bei. Die Partikelgröße steuert die Kapazität der Elektroden, da kleinere Partikel die verfügbare Oberfläche vergrößern und somit die Leistung verbessern, den Innenwiderstand verringern und die Lade-/Entladezyklen verlängern. Große Partikelgrößen in Elektroden erhöhen jedoch das Risiko schlechter Leitfähigkeit und verringerten Leistung. Die Optimierung der Partikelgröße und -verteilung während der Elektrodenherstellung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Batterieleistung.

 

Daher ist die Messung der Partikelgröße entscheidend für die Entwicklung neuer Batterien, die Optimierung der Leistung und die Produktion. Idealerweise werden Rohstoffe, Zwischenprodukte und Fertigprodukte während des gesamten Produktionszyklus regelmäßig getestet, um eine gleichbleibende Produktqualität und die Einhaltung der Designvorgaben sicherzustellen. Partikelgrößenmessgeräte der Bettersizer-Serie nutzen die Laserbeugungstechnologie und bieten eine einfache und präzise Methode zur Messung der Partikelgröße in Kathoden- und Anodenmaterialien. Es muss erwähnt werden, dass einige Industriestandards für Lithium-Batteriematerialien eine maximale Partikelgröße (D100) vorschreiben. Der Bettersizer S3 Plus, der mit der innovativen Laserstreulicht-Bild-Kombinationstechnologie von Bettersize ausgestattet ist, liefert auch für größere Partikel genaue und zuverlässige Ergebnisse. Diese hohe Sensitivität hilft, Qualitätsprobleme zu vermeiden, die durch eine geringe Anzahl von Überkörnern entstehen. 

Lösungen zur Partikelform

Die Partikelform in Batterieelektrodenmaterialien spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Leistung, beeinflusst Sicherheit, Lebensdauer, Energiedichte und Ausgangsleistung. Die Form beeinflusst das Fließverhalten (Rheologie) der Elektroden-Slurry. Bei gleichem Materialtyp und Konzentration weisen Slurrys mit unregelmäßigen Partikeln eine höhere Viskosität auf als solche mit abgerundeten Partikeln. Dies kann zu einer ungleichmäßigen Beschichtung der Elektrode führen, was zu einer hohen lokalisierten Ladungsdichte führt, die die Sicherheit und Lebensdauer der Batterie beeinträchtigt. Darüber hinaus beeinflusst die Partikelform die Packungsdichte und Porosität der Elektrodenbeschichtung, die beide die Energiedichte und die Lade-/Entladeeffizienz der Batterie beeinflussen.

 

Daher ist die Analyse und Optimierung der Partikelmorphologie entscheidend für die Erreichung einer hohen Batterieleistung. Die BeVision Image Particle Size und Shape Analyzers bieten eine schnelle Analyse der Größe und Form statistisch signifikanter Partikelpopulationen und liefern die entscheidenden Informationen, die zur Optimierung der Batteriematerialien und -verarbeitung erforderlich sind.

 

Lösungen zur Teilchendichtemessung

Sowohl die wahre Dichte als auch die Pulverdichte der Elektrodenmaterialien beeinflussen die Energiedichte einer Batterie. Zwar ist ein geringeres Batteriegewicht wünschenswert, doch eine zu geringe Menge an Elektrodenmaterial verringert die verfügbaren Kationen (geladene Ionen) und begrenzt damit die Energiespeicherkapazität. Daher ist es entscheidend, die Dichte von Lithium-Batteriematerialien durch kontrollierte Synthese und gezielte Materialauswahl zu maximieren, um eine hohe volumetrische Energiedichte zu erreichen. Darüber hinaus können Batterien mit höherer Elektrodenmaterialdichte eine bessere Kapazität und Leistung während des Schnellladung- und Entladevorgangs aufrechterhalten, was zu einem langsameren Kapazitätsverlust führt. Das BetterPyc 380 Pyknometer misst die wahre Dichte von Elektrodenmaterialien, sowohl in Pulverform als auch als Suspension. Zusätzlich können der automatisierte Pulvercharakterisierungstester PowderPro A1 sowie der Stampfdichteprüfer der BeDensi T Pro-Serie die Stampfdichte dieser Materialien analysieren.

 

Lösungen zur Stabilitätsuntersuchung der Slurries

Die Stabilität der Elektroden-Slurry ist von entscheidender Bedeutung für die Batteriefertigung. Stabile Suspensionen erleichtern die Verarbeitung und die Herstellung der Elektrodenbeschichtungen und führen letztlich zu einer höheren und gleichmäßigeren Batteriequalität.

 

Die Slurry besteht aus verschiedenen Komponenten – Elektrodenmaterialien, leitfähigen Zusätzen wie Kohlenstoff oder Graphen, Bindemitteln und Lösungsmitteln – und ihre Stabilität hat einen erheblichen Einfluss auf die Qualität der Elektrodenbeschichtung und die Wahl der Produktionsmethoden.

 

Ein entscheindender Faktor ist das Zetapotenzial. Diese Eigenschaft bestimmt die Agglomeration der Partikel im Slurry. Partikel mit hohem Zetapotenzial stoßen sich gegenseitig ab und bilden stabile Dispersionen. Teilchen mit einem niedrigen Zeta-Potenzial hingegen neigen zur Agglomeration, was zu ungleichmäßigen Beschichtungen und letztlich zu einer verminderten Batterieleistung führt. Darüber hinaus beeinflusst das Zeta-Potenzial auch die Wechselwirkungen zwischen den Elektrodenmaterialien und dem Slurry.

 

Der BeNano Nanopartikelgrößen- und Zetapotenzial-Analysator stellt sich dieser Herausforderung: Er ermöglicht die Überwachung und Optimierung des Zetapotenzials der Elektrodenmaterialien und gewährleistet so hochwertige Elektrodenbeschichtungen mit hervorragender Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Konsistenz.

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Citations

  • Bettersizer 2600

    Functional redundancy as an indicator for evaluating functional diversity of macrobenthos under the mussel raft farm near Gouqi Island

    DOI: 10.1016/j.aquaculture.2023.740024 Read Article Go logo
    Zhejiang Ocean University | 2024
    Biological traits analysis (BTA) helps to evaluate the effects of different environmental variables on the traits-based functional composition of macrobenthos. However, research on functional traits of macrobenthos under mussel farming is limited. We investigated the spatial and temporal response of the benthic system in terms of taxonomic and functional diversity to environmental variables of farming and natural stressors resulting from suspended mussel farming near Gouqi Island of eastern China Sea. The functional traits of macrobenthic assemblages under mussel farming were characterized by “medium adult body size”, “vermiform body form”, “high flexibility”, “infauna”, “semi-motile”, “gonochoristic”, “surface deposit-feeders”, “carnivores”, “semi-motile burrowers”, and “tube-dwellers”. Functional redundancy was stable in response to mussel farming stresses among seasons, whereas species diversity showed efficient to evaluate natural variables. Functional diversity was significantly affected by farming stressors rather than natural variables, Further analysis using multivariate methods together with continuous monitoring were highlighted to evaluate the impacts of mussel farming. Our results reinforce the importance of macrobenthic species and functional traits analysis to evaluate human stresses driven impacts in offshore ecosystems. By analysing the environmental variables with different sources, independently, we concluded the main effects of human pressures on macrobenthic community. Such distinction could be particularly effective to isolate variable environmental descriptors and evaluate their effects on functional diversity, making the current approach promising for the evaluation of ecological effects of anthropogenic stressors in aquaculture areas.
  • Bettersizer 2600

    Degradation characteristics and utilization strategies of a covalent bonded resin-based solid amine during capturing CO2 from flue gas

    DOI: 10.1016/j.seppur.2023.125621 Read Article Go logo
    China University of Petroleum | 2024

    In this study, various types of degradation as well as attrition which are possibly encountered in a circulating fluidized bed temperature swing adsorption (CFB-TSA) process, were conducted experimentally to evaluate the stability of a resin-based solid amine sorbent. Other characterizations methods, such as elemental analysis (EA), Fourier transform infrared spectroscopy (FTIR) etc. were applied to further reveal the degradation mechanisms. The results showed that thermal degradation occurs from 140–160 °C due to the decomposition of amine group. The CO2-induced degradation occurs from a higher temperature of 160–180 °C accompanied by the production of urea. Hydrothermal stability is good below 130 °C, but the ionic impurities in steam crystalized on particle surface can accelerate the degradation. Oxidative degradation is the most harmful, which starts at a lower temperature of 70–80 °C with the formation of aldehyde. The existence of H2O in atmosphere can alleviate the oxidative and CO2-induced degradations. The employed sorbent has a very low attrition index of 0.05, which is 1–2 orders lower than typical commercial fluidized bed catalysts. Based on the results of stability evaluation, some design suggestions for proper utilization of this sorbent or other similar resin-based sorbents have been provided in an industrial CFB-TSA process.

  • Bettersizer 2600

    De-branching of starch molecules enhanced the complexation with chitosan and its potential utilization for delivering hydrophobic compounds

    DOI: 10.1016/j.foodhyd.2023.109498 Read Article Go logo
    Shihezi University | 2024
    The current study aimed to prepare the complexes between debranched-waxy corn starch and chitosan polymers (DBS-CS), and then investigated their corresponding structural characteristics, rheological property and potent application in Pickering emulsion. The results indicated that the existence of chitosan significantly inhibited starch short-range molecular rearrangement for all DBS-CS samples, which was manipulated by both debranching treatment and chitosan content. Interestingly, this is the first study to reveal that the outstanding peak at 1.8 ppm in 1H NMR spectrum for sample DBS-CS was gradually shifted towards a lower-field region following an increased chitosan content. Moreover, the debranching treatment shifted the crystallinity pattern from A-type to B-type and the relative crystallinity of DBS-CS decreased gradually with the increased content of CS. All samples had a pseudoplastic fluid and shear-thinning behavior with an enhanced shear resistance following the complexation. The DBS-CS was applied in a Pickering emulsion for showing a greater emulsifying stability and a lower gel strength than native NS-CS prepared emulsion. Importantly, the encapsulation ability of curcumin in the DBS-CS emulsion was significantly improved, followed by an increase of 15.45% for its corresponding bioavailability compared to the control. Therefore, this study might highlight a potential carrier for delivering the bioactive substances in a green pattern.
  • Bettersizer 2600

    Heat-induced aggregation behavior of wheat gluten after adding citrus pectin with different esterification degree

    DOI: 10.1016/j.foodhyd.2023.109420 Read Article Go logo
    Gansu Agricultural University | 2024
    Wheat gluten aggregation during heat treatment is beneficial to the final quality of gluten-based products. Exogenous pectin can affect gluten aggregation. However, the effect of pectin with different degrees of esterification on the heat-induced aggregation behavior of gluten and its possible mechanism are still unclear. Thus, the heat-induced aggregation behavior of gluten after adding pectin with different esterification degree was studied in this study. When the temperature was raised from 25 °C to 95 °C, pectin affected gluten aggregation and was related to the degree of esterification. Specifically, the results of rheological properties and particle size indicated that low-ester pectin improved the viscoelasticity of gluten and promoted gluten aggregation. Thermal properties revealed that enthalpy of gluten added with low-ester pectin (37%) increased from 92.96 J/g to 95.40 J/g during heating process. Structurally, the fluorescence intensity and surface hydrophobicity of gluten added with low-ester pectin (37%) were lower than those added with high-ester pectin (73%). In addition, low-ester pectin (37%) significantly increased the disulfide bond content (from 15.31 μmol/g to 18.06 μmol/g) and maintained β-sheet content of gluten compared with gluten alone at 95 °C, indicating that low-ester pectin was more likely to induce gluten aggregation. However, scanning electron microscope showed that the gluten added with low-ester pectin (46%) exhibited a denser network structure at 95 °C than that added with low-ester pectin (37%). These results will provide a theoretical base for the regulation of gluten aggregation and the quality of gluten-based products by pectin with different esterification degree.
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