Startseite > Lernen > Lab Tips > BeScan Lab | Labortipps: Kleiner Meniskus, große Wirkung

BeScan Lab | Labortipps: Kleiner Meniskus, große Wirkung

2025-10-22

BeScan Lab | Labortipps: kleiner Meniskus, große Wirkung

 

Haben Sie bei der Verwendung von BeScan Lab zur Stabilitätsanalyse schon einmal Inkonsistenzen zwischen Replikatproben festgestellt? Oder haben Sie sich gefragt, ob kleine Signalabweichungen auf etwas anderes als die Probe selbst zurückzuführen sein könnten? Die Antwort könnte in dieser kleinen gekrümmten Oberfläche liegen: dem Meniskus im Probengefäß.

 

Basierend auf der Technologie der statischen Mehrfachlichtstreuung (SMLS) erkennt BeScan Lab Instabilitätsphänomene wie Aufrahmung, Flockung und Sedimentation durch die Messung des transmittierten Lichts (T) bei 0° und des rückgestreuten Lichts (BS) bei 135°. Die Genauigkeit dieser Messungen hängt von klaren und störungsfreien optischen Signalen aus der Probe ab. Ein gut ausgebildeter Meniskus ist entscheidend für zuverlässige und reproduzierbare Daten.

 

1. Was ist der Meniskus?

Der Meniskus ist die gekrümmte Oberfläche, die entsteht, wenn die Flüssigkeit mit der Luft und der Glaswand des Behälters in Kontakt kommt, bedingt durch die Oberflächenspannung. Bei der Analyse mit BeScan handelt es sich normalerweise um einen konkaven Meniskus, wie unten gezeigt:

 

Concave meniscus

 

Im BeScan-Software werden die Signale aus Bereichen, die nicht zur Probe gehören – insbesondere der Boden des Vials und der Bereich über der Flüssigkeit (einschließlich des Meniskus) – vom Analyseprozess ausgeschlossen, um Interferenzen zu vermeiden, wie unten gezeigt:

 

Áreas excluidas resaltadas

 

Daher ist ein klarer, gleichmäßiger und stabiler Meniskus entscheidend, um die Analysezone zu definieren und die Genauigkeit der Daten zu gewährleisten.

 

2. Wie sieht ein „unzulässiger“ Meniskus aus?

 

Im Folgenden sind häufige Beispiele für Menisken von geringer Qualität aufgeführt, die nach der Probenvorbereitung identifiziert und vermieden werden sollten:

 

Menisco con burbujas, menisco irregular, menisco adherido a la pared, menisco sobrellenado, menisco correcto

 

  • Irregularer Meniskus: Wellig oder verzerrte Oberfläche, normalerweise verursacht durch eine schnelle oder ruckartige Abgabe.
  • Meniskus mit Blasen: Blasen, die an der Oberfläche eingeschlossen sind, können die Transmission und Rückstreuung des Lichts beeinträchtigen und die Detektion stören.
  • Meniskus an der Wand haften: Die Flüssigkeit befindet sich auf einer Seite höher, normalerweise aufgrund einer Neigung der Pipette oder des Kontakts mit der Wand des Vials während der Abgabe.
  • Überfüllung: Ein Überschuss an Flüssigkeit kann den Meniskus über den Erfassungsbereich des Instruments anheben, was die Analyse der oberen Schicht verhindert.

 

3. Wie beeinflusst ein schlecht geformter Meniskus die BeScan-Ergebnisse?

 

Ein schlecht geformter Meniskus kann optische Artefakte und Messfehler erzeugen, die sowohl die qualitativen als auch die quantitativen Ergebnisse beeinträchtigen.

 

  • Falsche Signale: Unregelmäßigkeiten oder Blasen können das Licht brechen oder streuen, wodurch „Geisterspitzen“ erzeugt werden, die fälschlicherweise als echte Instabilitätsphänomene (z. B. Partikelaggregation oder Sedimentation) interpretiert werden können.
  • Falsche Einstufung der Instabilität: Wenn der Meniskus aufgrund von Verdunstung oder Temperaturschwankungen sinkt, kann die Software dies als Sedimentation der Probe interpretieren, was Schlüsselindikatoren wie den Instabilitätsindex (IUS) überschätzt.

 

 

  • Geringe Reproduzierbarkeit: Variationen in der Form des Meniskus zwischen replizierten Proben können zu inkonsistenten Werten des IUS oder zu Unterschieden in den Migrationsraten führen, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse verringert.

Ein unzulässiger Meniskus kann direkt optische Interferenzen und Messfehler einführen, was zu verzerrten Analyseergebnissen und falschen Interpretationen der Stabilität führt.

 

4. Wie man einen Meniskus von schlechter Qualität vermeidet

 

Befolgen Sie diese praktischen Schritte, um bei jeder Messung einen sauberen und gleichmäßigen Meniskus zu erhalten:

 

  • Verwenden Sie eine geeignete Pipettiertechnik:
    · Dispensieren Sie langsam und gleichmäßig, um Spritzer oder die Bildung von Blasen zu vermeiden.
    · Halten Sie die Pipette in vertikaler Position und vermeiden Sie, dass die Spitze die Wand des Vials berührt.
  • Verwenden Sie das empfohlene Probenvolumen (z. B. 20 mL), um eine optimale Position des Meniskus zu gewährleisten.
  • Für viskose Proben: Wenn die Oberfläche nach dem Pipettieren weiterhin unregelmäßig ist, wenden Sie eine kurze horizontale Zentrifugation bei niedriger Geschwindigkeit (≤5 Minuten) an, um sie zu nivellieren.
  • Überprüfen Sie immer den Meniskus, bevor Sie das Vial einführen. Wenn Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, bereiten Sie die Probe erneut vor.

 

Rate this article

Share On

share
facebook twitter linkedin
Haftungsausschluss:Dieser Inhalt wurde mit DeepL übersetzt. Obwohl wir uns um Genauigkeit bemühen, können einige Fehler auftreten. Sollten Sie Unstimmigkeiten oder Fehler feststellen, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.