Bewertung der PET-Qualität durch Molekulargewichtsanalyse mit dem BeSEC
2026-01-23Application Note
Zusammenfassung: Polyethylenterephthalat (PET)-Qualitäten werden hauptsächlich durch das Molekulargewicht definiert, das direkt die mechanischen Eigenschaften und das Verarbeitungsverhalten beeinflusst. In dieser Studie wurde Größenausschlusschromatographie in Kombination mit statischer Lichtstreuung und Brechungsindexmessung angewendet, um das absolute Molekulargewicht und die Molekulargewichtsverteilung von PET-Proben zu bestimmen und eine genaue Qualitätsbewertung jenseits der Messungen der intrinsischen Viskosität zu ermöglichen.
Schlüsselwörter: Polyethylenterephthalat (PET), Absolutes Molekulargewicht, Molekulargewichtsverteilung, Polymer-Qualitätsbewertung, Größenausschlusschromatographie (SEC)
| Produkt | BeSEC |
| Industrie | |
| Probe | Polyethylenterephthalat (PET) |
| Messmethode | Absolutes Molekulargewicht und Molekulargewichtsverteilung |
| Mess-Technologie |
Größenausschlusschromatographie (SEC), Statische Lichtstreuung
|
Einführung
Polyethylenterephthalat (PET) ist ein vielseitiger Polyester, der häufig in Fasern, Folien, Flaschen und technischen Materialien verwendet wird. PET-Qualitäten unterscheiden sich hauptsächlich durch das Molekulargewicht.
PET für Textilien hat ein niedrigeres Molekulargewicht, mit einer intrinsischen Viskosität (IV) im Bereich von 0,64 bis 0,68 dL/g, was etwa 20-30 kDa entspricht.
Flaschen- oder Chips-PET hat ein höheres Molekulargewicht, mit einer intrinsischen Viskosität (IV) zwischen 0,7 und 1,0 dL/g und einem gewichteten Durchschnittsmolekulargewicht (Mw), das typischerweise zwischen 30 und 60 kDa oder höher liegt.
Das Molekulargewicht beeinflusst sowohl die mechanische Festigkeit als auch das Verarbeitungsverhalten. Während die intrinsische Viskosität einen Durchschnittswert liefert, gibt sie nicht die vollständige Molekulargewichtsverteilung wieder. Die Kombination der Größenausschlusschromatographie (SEC) mit der Lichtstreuung ermöglicht die direkte Messung des absoluten Molekulargewichts und eine detaillierte Verteilungsanalyse. Dies ist für die Prozesskontrolle und Produktoptimierung entscheidend.
Experimenteller Teil
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Detektoren: Lichtstreuung (LS) + Refraktionsindex (RI)
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Säule: Shodex GPC KF-806M
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Mobile Phase: Hexafluoroisopropanol (HFIP)
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Flussrate: 0,7 mL/min
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Injektionsvolumen: 100 μL
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Säulentemperatur: 40 ℃
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dn/dc: 0.296 mL/g
Ergebnisse und Diskussion

Abbildung 1. Elutionsprofile der Multi-Detektor-Signale für Probe A

Abbildung 2. Elutionsprofil des Molekulargewichts für Probe A

Abbildung 3. Molekulargewichtsverteilung von Probe A

Abbildung 4. Elutionsprofile der Multi-Detektor-Signale für Probe B

Abbildung 5. Elutionsprofil des Molekulargewichts für Probe B

Abbildung 6. Molekulargewichtsverteilung von Probe B

Abbildung 7. Elutionsprofile der Multi-Detektor-Signale für Probe C

Abbildung 8. Elutionsprofil des Molekulargewichts für Probe C

Abbildung 9. Molekulargewichtsverteilung von Probe C
| No. | Mn (Da) | Mw (Da) | Mz (Da) | Mw/Mn |
| Sample A | 27,594 | 42,463 | 59,631 | 1.53 |
| Sample B | 21,274 | 41,191 | 62,620 | 1.93 |
| Sample C | 26,112 | 42,411 | 68,615 | 1.62 |
Schlussfolgerung
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Zhibin Guo |
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